F.A.Q.

„F.A.Q.“ ist die Kurzform für „frequently asked questions“, was so viel wie „häufig gestellte Fragen“ bedeutet. Um etwas mehr über uns in Erfahrung bringen zu können, haben wir hier für Sie solche Fragen beantwortet.

Das Pfingstzeltlager ist ein ehrenamtliches, christliches Ferien­lager, das von Jugendlichen geleitet wird. Es wird von der Katholischen Jugendstelle Weißenhorn (KJW) getragen und von verschiedenen Sponsoren materiell unterstützt.
Es bedeutet eine Woche Spiel, Spaß, Selbstständigkeit und Abenteuer für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren ganz unter dem Motto „Gemeinsam Leben Erleben“.

Das Zeltlager wird von der Katholischen Jugendstelle Weißen­horn (KJW) getragen und von einem geschulten Betreuerteam ehrenamtlich geleitet. Die Betreuer waren alle selbst einmal Kinder des PFZL. Das PFZL wächst also aus sich heraus.

Unsere Betreuer sind alles ehrenamtliche Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren, die sich durch mehrere Jugend­leiter­schulungen und Aufbaukurse bei unseren Trägern (KJW) ständig fortbilden.

Jeder von uns Betreuern war selbst einmal Kind im PFZL. Die tollen Erfahrungen nach dem Motto „Gemeinsam Leben Erleben“ möchten wir gern anderen Kindern ermöglichen. Dabei möchten wir eine Abwechslung zum gewöhnlichen Alltag mit reichlich Bewegung in der Natur und ein Gemeinschaftsgefühl vermitteln. Ein lohnender Nebeneffekt ist dabei der Spaß, den wir Betreuer in diesen sieben Tagen an der Jugendarbeit haben dürfen.

Das PFZL findet jedes Jahr auf einem anderen, neuen Zeltplatz statt. Wir wollen dabei sicherstellen, dass ein Kind niemals zweimal auf dem gleichen Zeltplatz teilnimmt. D.h. einen Zeltplatz besuchen wir frühestens alle sechs Jahre noch einmal. Um eine zu weite Anreise zu vermeiden, suchen wir Zeltplätze in maximal 1,5 Autostunden Entfernung.

Ein kleiner Tagesüberblick folgt in Kürze…

Jeder Junge und jedes Mädchen zwischen neun und 14 Jahren.

Im Normalfall nehmen wir zwischen 60 und 70 Teilnehmer pro Zeltlager mit. Die Teilnehmerzahl ist auch abhängig von der Anzahl der Betreuer. Wir haben uns für diese relativ geringe Anzahl an Teilnehmern entschieden, damit das Gemeinschafts­gefühl gewährleistet ist. So kennt im PfZl jeder jeden und wir können eine Woche „Gemeinsam Leben Erleben“.

Im PFZL haben wir zwei verschiedene Zelttypen: kleine, runde 5-Mann-Zelte (Alex) sowie eckige 10-Mann-Zelte (Bill).

Ja.

Am ersten Tag, nachdem alle (!) Kinder angekommen sind, wird zu Beginn die Zelteinteilung vorgenommen. Dabei entscheiden sich die Kinder, mit wem sie sich die Woche über ein Zelt teilen wollen. Hierbei versuchen wir möglichst allen Wünschen gerecht zu werden. Anschließend dürfen sich die einzelnen Zelte jeweils zwei ZeltbetreuerInnen aussuchen, die über die Woche hinweg die ersten Ansprechpartner des jeweiligen Zeltes sein werden.

Hierfür haben wir für Sie eine Checkliste zusammengestellt, an der Sie sich orientieren können.

Uns ist es ein Anliegen, dass sich Ihre Kinder miteinander beschäftigen, ohne dabei auf elektronische Medien zurückgreifen zu müssen. Handy, PC und Co nehmen ohnehin schon einen viel zu großen Teil der Freizeit der heutigen Jugend ein, sodass wenigstens eine Woche darauf verzichtet werden kann. Für den Notfall haben die Betreuer ein Handy dabei, das jederzeit erreichbar ist.

Natürlich darf und soll sogar ein Taschenmesser mitgenommen werden. Allerdings beschränken wir uns dabei auf ein normales Taschenmesserformat. Messer, die eine Klinge länger als 7cm haben und deren Schneide einrastbar ist, d.h. nur durch eine Entriegelung gelöst werden kann, bitte zu Hause lassen.

Eigentlich wird im PFZL selbst kein separates Geld mehr benötigt, da in der Teilnahmegebühr alles inbegriffen ist. Nichtsdestotrotz bieten wir den Kindern zusätzlich alternative Getränke (Apfelsaftschorle, Orangenlimo,…) zum immer verfügbaren, kostenlosen Wasser und Tee an, die zum Selbstkostenpreis erworben werden können.

Das ist immer abhängig vom Programm. Normalerweise gehen alle spätestens gegen 22:30 Uhr ins Bett. Dank der vielen Bewegung an der frischen Luft bitten manche Kinder sogar darum, schon etwas früher ins Bett gehen zu dürfen. Geweckt wird übrigens um 7:30 Uhr. Allerdings muss man dazusagen, dass wir unsere eigene Zeltlagerzeit haben. Zu Beginn des PFZLs stellen wir unsere Uhren um zwei Stunden nach hinten, was den Vorteil hat, dass wir gefühlsmäßig relativ normale Uhrzeiten haben und es am Abend für Nachtspiele und das Lagerfeuer ausreichend dunkel ist. Ein normaler Tag im PFZL beginnt somit in Wirklichkeit um 9:30 Uhr und endet ungefähr gegen 00:30 Uhr.

Die Nachtwache ist da, um – so sagt schon der Name – nachts über uns zu wachen. Grund dafür sind Überfälle, die von Zeit zu Zeit von befreundeten Jungen und Mädchen oder auch anderen Zeltlagern auf uns ausgeübt werden.
Sie besteht aus zwei Schichten, die in regelmäßigen Abständen über den Zeltplatz patrouillieren. Dabei sorgen sie nicht nur für unsere Sicherheit, sondern auch für Ruhe und Ordnung auf dem Platz. Die Kinder lernen dabei, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Überfall hört sich im ersten Moment spektakulär und gefährlich an. Im Endeffekt ist es jedoch eine Art Spiel für alle. Im Grunde geht es darum, dass versucht wird, dem Lager etwas zu entwenden. Ziele sind dabei wichtige Gegenstände wie Kochgeschirr, Werkzeuge oder auch die Zeltlagerflagge (keine privaten Gegenstände!), welche später gegen ein Pfand (bspw. ein Frühstück) eingelöst werden.
Solche Überfälle sind zeitlich nicht mit den Betreuern abgesprochen. Sie können also jederzeit passieren. Doch wie bei allen Spielen gilt auch hier: Niemand und Nichts soll dabei zu Schaden kommen! Natürlich kommt es auf beiden Seiten zu Rangeleien, die jedoch auf ein faires Raufen beschränkt sind. Es soll für keinen darum gehen, etwas zu gewinnen oder zu verlieren, sondern allein darum, Spaß zu haben.

Nach dem Zeltlager ist jedes Jahr ein Nachtreffen angesetzt. Dabei trifft man sich gemütlich zu Kaffee und Kuchen und schaut gemeinsam Bilder des vergangenen PFZLs an. Außerdem wird auch das ein oder andere Spiel zusammen gespielt.

Jedes ehemalige PFZL-Kind hat die Möglichkeit bei uns Betreuer zu werden. Er/Sie sollte jedoch mindestens 15 Jahre alt sein und Interesse am PFZL zeigen. Ziel des aktuellen Teams ist es, das Bestehen des PFZLs langfristig zu sichern. Wichtig ist uns dabei Zuverlässigkeit, die Motivation sowie ein guter Umgang mit Mitmenschen, insbesondere Kindern. Falls Du Interesse hast Betreuer zu werden, melde Dich am besten noch während des PFZLs oder auch jetzt bei der Leitung [Kontaktformular].

Ja. Wenden Sie sich dazu bitte am besten direkt an unseren Träger, die Katholische Jugendstelle Weißenhorn (KJW). Dadurch dass die Anmeldungen komplett über die Katholische Jugendstelle Weißenhorn laufen, kann Ihnen dort geholfen werden.

Da die Anmeldungen direkt über unseren Träger, die Katholische Jugendstelle Weißenhorn, vorgenommen werden, können wir leider nicht zu jedem Zeitpunkt eine Aussage über die aktuellen Anmeldezahlen treffen. Aus diesem Grund kann davon ausgegangen werden, dass noch freie Plätze verfügbar sind. Für den Fall, dass alle Plätze vergeben sind, würde dies über unsere Webseite kommuniziert werden.

Nach dem Zahlungseingang des vollständigen Teilnehmer­beitrages und dem Erhalt der Anmeldebestätigung (via E-Mail) von der Katholischen Jugendstelle Weißenhorn ist ihre Anmeldung verbindlich.

Ja. Für den Fall, dass man uns aus einem wichtigen Grund während des PFZLs erreichen muss, haben wir ein „Notfall-Handy“ mit dabei, über das wir quasi rund um die Uhr erreichbar sind.

Falls Sie eine Frage haben, die hier bisher nicht aufgeführt ist und vielleicht auch andere interessieren könnte, dann schreiben Sie uns doch bitte eine kurze E-Mail, damit wir diese Frage hier ergänzen können. — Vielen Dank!

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